| Hesch gwüsst ...? |
|
Naturprodukte "Läufelfingen" |
|
|
|
Heimatkunde. Beschreibende und geschichtliche Darstellung der Gemeinde Läufelfingen. 1865 von Lehrer H. Buser |
| B. Mineralien |
|
Als Mineralien, welche ausgebeutet werden, finden sich namentlich Gips, Bau- und Hausteine, Lehm- und Lett. Die ergiebigsten Gipsgruben sind auf Unterbitzen un im Bulsten. Bau- und Hausteine werden besonders im Adliken und Gsteig (Muschelkalk) und in der Eichhalden (Oolith) gewonnen. Am gewöhnlichen Lehm ist Überfluss, allein er eigenet sich wegen den darin befindlichen Kalksteinchen nicht zum Brenne. Ziegel und Backsteine liessen sich schon daraus machen, allein für Geschirr und äussere Ofenteile eignet sich nur der Lehm, welcher in einer Grube auf Schmutzberg vorkommt. (Über die hiesige Hafnerei, siehe geschichtlicher Teil.) Lett (Lias) kommt namentlich auf den Höhen des Hauensteins, Reisen und Muren vor und wird zur Beförderung des Graswuchses über die trockenen Bergwiesen gestreut. |
| Versteinerungen |
|
Diese Zeugen einer untergegangenen Tier- und Pflanzenwelt und einer teilweise unerforschten Schöpfungsperiode, sind ziemlich zahlreich. Die Hauptfundorte waren früher die Homburgweid, die Gegend um die Absetze auf Hauenstein und die Adliker Steingrube. Seitdem aber an den beiden ersteren Orten das Land kultiviert worden, ist das Auffinden schon schwieriger. Auf Homburg sind ganze Lager von Belemniten (Teufesfinger, Kalützelstein), Spiriferen und Terebrateln (Tübli). Auf der Höhe des Hauensteins finden sich besondere Gryphiten (Buckelhörner), Echiniden (Seeigel), Eneriniten (Sternsteine), Trigonia u. f. w. In der Adliker Steingrube findet man unter manchen anderen Versteinerungen Fisch- und Pflanzenabdrücke und sogar versteinerte Krebse, letztere aber sehr selten. |
|
Design, Idee und © 2013 by www.flurnamenpuzzle.com |